1) Energieeinsparung und Senkung der Heizkosten
Durch eine thermische Sanierung könnten jährlich bis zu 40% des Heizenergiebedarfs eingespart werden. Dieses erreicht man mit einer optimalen Wärmedämmung der Gebäudehülle und einer darauf abgestimmten Haustechnik. Da die Energiepreise für fossile Brennstoffe auch in Zukunft immer weiter steigen werden, bedeutet dies ein enormes Einsparungspotential für Ihre Geldbörse.
>> Energiebedarf vor und nach der thermischen Sanierung
2) Klimaschutz und Verringerung des CO2-Ausstoßes
Etwa 40% der in Österreich benötigten Gesamtenergie entfallen auf den Wärmeverbrauch für Heizung und Warmwasser. Davon werden ca. 90% in Gebäuden verbraucht, die vor 1985 gebaut wurden.
Um die Ziele des Kyoto- Protokolls erreichen zu können, ist es daher auch notwendig, den Gebäudebestand thermisch zu sanieren. Das richtige Dämmen der Wohngebäude ist dabei eine der wirkungsvollsten Maßnahme zum aktiven Klimaschutz. Durch Reduzierung des Energiebedarfs zum Heizen der Wohngebäude können die Rohstoffressourcen geschont werden und die Menge der CO2- Emissionen erheblich verringert werden.
>> Durchschnittliche Wärmeverluste bei einem Einfamilienwohnhaus
3) Komfortsteigerung
Die Wohnbehaglichkeit und der Wohnkomfort können durch das Dämmen der Außenbauteile erheblich gesteigert werden. Sind die Temperaturen der Wandoberflächen im Vergleich zu der Lufttemperatur nur geringfügig kühler, wird das Raumklima angenehmer und wohnlicher empfunden.
Durch Einbau neuer Fenster und Überdämmen von Wärmebrücken wird die empfundene „Zugluft“, durch hohe Temperaturunterschiede an den Oberflächen, verhindert. Durch Einbau einer Lüftungsanlage können die Wohnräume mit ständiger Frischluft versorgt werden und das ständig notwendige Lüften zur Vermeidung von Schimmelbildung kann entfallen.
4) Wertsicherung und Wertsteigerung
Der Wert einer Immobilie lässt sich nur erhalten, indem es immer wieder an den aktuellen technischen Stand angepasst wird. Durch die thermische Sanierung kann dieser Wert sogar noch erheblich gesteigert werden. In der jetzigen Finanzmarktsituation, in der Anlagen in Aktien oder Fonds immer unsicherer werden, ist die Investition in die eigene Immobilie eine der besten Veranlagungsmöglichkeiten mit dem geringsten Risiko und den nachhaltig besten Renditen. Die eigene Immobilie stellt dabei eine Absicherung im Rentenalter dar.
5) Energieausweis - "Das Pickerl für's Haus"
Ab 01.01.2009 verlangt die EU-Gebäude-Richtlinie auch für Altbauten bei Verkauf oder Vermietung einen Energieausweis vorzulegen. Der Energieausweis zeigt durch die errechnete Energiekennzahl den Wärmebedarf jedes Gebäudes auf und sorgt dadurch mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt, da der Energiebedarf von Gebäuden unkomplizierter verglichen werden kann. Er informiert objektiv, zeigt Einsparpotenziale auf und dokumentiert den Stand der Technik des Eigentums, welches in Zukunft entscheidend den Kauf- oder Mietpreis mitbestimmen wird.
